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Jahreshauptversammlung 2010


Jahreshauptversammlung am 28.Januar 2010

Unsere diesjährige Jahreshauptversammlung wurde von Erna Arps eröffnet.
Als Gäste des Kreises konnten wir Gertrud Engelbrecht und Angelika Hachmann
begrüßen.
Es standen diesmal 2 Neuwahlen an. Der Posten der stellvertretenden Kassenführerin
(Ersatz für Brigitte Ladiges) und der Ortsvertrauensdame für Bullenkuhlen(Ersatz für Ute
Mohr)mussten neu besetzt werden. Erna Arps und Gertrud Engelbrecht leiteten die Wahlen.
Gewählt wurden als stellvertretende Kassenführerin Heike Krüger und als Ortsvertrauens-
dame Gisela Frank.

Nach dem offiziellen Teil referierte Herr Udo Bader aus Hamburg über das Thema:

„Die fünf Sprachen der Liebe - der Schlüssel zum Herzen Ihres Nächsten -“



Sein Referat gliederte sich nach den 5 Hauptpunkten:

Lob und Anerkennung
Zweisamkeit
Geschenke
Hilfsbereitschaft
Zärtlichkeit


Jeder dieser Punkte beinhaltet die Liebe zu seinem Nächsten. So verschieden die Menschen sind, so unterschiedlich werden die einzelnen Punkte wahrgenommen und ausgelebt. Das Wort „Liebe“ kann nicht eindeutig definiert werden,
aber sie spielt eine Hauptrolle in unserem Leben.

Wir danken Herrn Bader für seine interessanten Ausführungen. Er hat sicher bei jeder Zuhörerin das Interesse geweckt, den Schlüssel zum Herzen Ihres Nächsten genauer zu betrachten.





Hier ein paar Eindrücke von unserer, wieder sehr gut besuchten, Veranstaltung.








Das "Graue Erbsen Essen"




Auch in diesem Jahr fand am Aschermittwoch unser beliebtes „Graue Erbsen Essen“
statt. Das Motto „Die Sechziger Jahre“ hatten viele der Anwesenden zum Anlass
genommen, in einem entsprechenden Outfit zu erscheinen.
So konnte man „Das schmale Kostümchen“, „Das Petticoat Kleid“ oder extravagante
Hutkreationen bewundern.
Einige Damen präsentierten sich im so genannten „Hausfrauenlook“.





Renate Poerschke begrüßte die Gäste und erinnerte an die großen Ereignisse in den
sechziger Jahren, an die Musik aus dieser Zeit und an die damalige Mode.
Danach ließen sich alle das deftige Faschingsessen schmecken.

Einige Landfrauen hatten einen Tanz mit Gesang einstudiert. Sie übermittelten uns
in „fülligen“ Verkleidungen, wie man die überflüssigen Pfunde durch viel Bewegung
wieder los wird.





Eine sehr amüsante Geschichte „vom Tapezieren“ wurde uns ebenfalls noch vorgetragen.
Man glaubt kaum, was dabei alles passieren kann.

Der Abend ging schnell vorbei und wir machten uns gut gelaunt auf den Heimweg.




Herrenhäuser und Schlösser

Am 25. März 2010 trafen sich 84 Landfrauen zum nächsten Veranstaltungstermin.
Frau Marianne Wiechers begrüßte die Gäste und stimmte uns mit einem schönen Frühlingsgedicht auf den Abend ein.
Die neue Kreisvorsitzende der Landfrauen, Frau Maren Ahrens, war ebenfalls Gast an diesem Abend.



   



Wir genossen das reichhaltige Essen und waren nun gespannt auf den angekündigten Bildervortrag.
Unser Referent, Herr Korth, hatte eine große Auswahl von selbst erstellten Dias mitgebracht und nahm uns mit auf eine Bilderreise durch Schleswig-Holstein. Er zeigte uns Gebäude unterschiedlicher Baustile aus verschiedenen Epochen.
Ganz im Norden beeindruckte das Geltinger Gut mit der gepflegten Anlage. Das Gut ist von einem Wassergraben umgeben und ist im Besitz der Familie Ahlefeld.
Ganz in der Nähe liegt das Glücksburger Schloss, das auch aus einiger Entfernung imposant aussieht. Es ist ebenfalls von einem See umgeben.





Das Schleswiger St. Johannis-Kloster ist die besterhaltene Klosteranlage Schleswig-Holsteins.
In Kappeln an der Schlei steht die historische Mühle „Amanda“.
Ein kurzer Abstecher führte uns in die kleinste Stadt Deutschlands, Arnis.
Das Gut Damp wurde im Renaissance Stil erbaut und ist auch bekannt aus der ZDF-Serie
„Der Landarzt“. Ein Restaurant befindet sich im “Kuhhaus”. Der heutige Besitzer ist Graf Reventlow. Das Schloss Gottorf beherbergt mehrere Landesmuseen. Hier finden wir auch das Wikingermuseum “Haithabu”. Das Schloss ist seit 1999 eine Stiftung. Das Gut Steinwehr bei Rendsburg am Nord-Ostsee-Kanal ist auch bekannt als “Himbeerhof”. Das Kieler Schloss wurde 1944 vollständig zerstört, wieder aufgebaut und 1965 neu eröffnet. Der Ratzeburger Dom ist mit seinen Kreuzgängen sowie mit Hoch- und Flügelaltar ein eindrucksvolles Bauwerk im romanischen Stil. Das Gut Gudow der Familie Bülow finden wir im Kreis Herzogtum Lauenburg.
Das Schloss Reinbek wurde ab 1572 gebaut, restauriert von 1977-1987. Es dient seither als Kulturzentrum für die Einwohner der Region. Im Kreis Steinburg liegt das Schloss Breitenburg an
der Stör. Seit vielen Jahren im Besitz der Familie Rantzau. Es wird als Wohnhaus genutzt; kein Museum.
Das Husumer Schloss wurde 1577 gebaut. Der Kreis Husum erwarb seinerzeit das Backsteingebäude für die Verwaltung. 1980 wurde der Turm rekonstruiert. Weithin bekannt ist das
jährlich gefeierte Krokusblütenfest im Frühjahr, wenn ca. vier Millionen Wildkrokusse den Park in ein lila Blütenmeer verwandeln. Heute ist das Schloss ein Zentrum der Kultur.





Zu jedem Bild hatte Herr Korth etwas Historisches oder Amüsantes zu erzählen, so dass der Abend recht kurzweilig war. Frau Wiechers bedankte sich am Schluss mit einem Präsent bei Herrn Korth für seine Ausführungen.


Krampfadern

Am 22.April 2010 trafen sich die Landfrauen zu dem nächsten Themenabend. Die Ellerhooper Landfrauen hatten für die Tischdekoration verschiedene Kuscheltiere mit verbundenen Beinchen auf den Tischen verteilt.
Frau Erna Arps begrüßte die Gäste sowie die Referenten. Danach genossen zunächst alle das Sauerfleisch und die köstlichen Bratkartoffeln.





Auf dem Programm stand die Volkskrankheit „Krampfadern“.
Als kompetente Fachärzte zu diesem Thema waren Herr Dr. Salzbrunn und Frau Dr. Kretschmer von der Tabea-Klinik in Blankenese nach Heede gekommen. Sie informierten uns über die Entstehung und Behandlung von Krampfadern und beantworteten geduldig die vielen Fragen der Gäste.
Bei Krampfadern handelt es sich um erweiterte, oberflächliche Venen. Meistens ist die Ursache eine Bindegewebsschwäche, die genetisch bedingt ist. Durch die Erweiterung können die Venenklappen nicht mehr richtig schließen und die Blutsäule fällt nach unten zurück. In der Folge kommt es zu Schwellungen und zu schweren Beinen. Das kann einhergehen mit Schmerz-und/oder Wärmegefühl, Juckreiz. Bei Nichtbehandlung der Symptome kann es zu einer oberflächlichen Venenentzündung kommen, die zu Hautveränderungen führt, die irreparabel sind. Letztendlich droht uns dann die Diagnose “offenes Bein”. Wir erkennen hier, dass Krampfadern ernst zu nehmen sind. Es gibt heute verschiedene Verfahren, um die defekten Venen schonend und nachhaltig zu entfernen. Leider sind die schonendsten Methoden auch sehr teuer und werden meistens nicht von den Kassen bezahlt.
Damit es gar nicht erst zu ernsten Venenproblemen kommt, sollten wir uns körperlich viel bewegen. Eine spezielle Gymnastik stärkt die Venen. Aber auch eine gute Muskulatur hilft, die Venen nicht „schlaff“ werden zu lassen. Erfordert der ausgeübte Beruf langes Stehen, sind Kompressionsstrümpfe ein Muss. Eine Untersuchung in der Klinik schafft Klarheit über den Zustand der Venen. Im Internet können Sie viele Beiträge zum Thema Venen nachlesen, z.B. unter www.tabea-fachklinik.de





Frau Erna Arps bedankte sich im Namen der Landfrauen für den informativen Abend.


Maibaum 2010

Am Vortag waren viele fleißige Hände tätig.





Die Seniorentanzgruppe, die Singgemeinschaft Barmstedt und die attraktiven Cheerleader
boten ein unterhaltsames Programm.
Mit leckerer Suppe und der köstlichen Maibowle war auch für das leibliche Wohl der Gäste
gesorgt.











Tagesfahrt nach Hennstedt, Reinsbüttel und Büsum

Am 5. Mai 2010 war es endlich so weit. Die Landfrauen von Barmstedt-Rantzau fuhren wieder mal übers Land. Um 8 Uhr ging es los mit zwei vollbesetzten Bussen in Richtung Hennstedt in Dithmarschen. Unser Ziel dort war ein riesiges Gewächshaus von 55.000 qm, in dem Tomaten und Paprika angepflanzt werden. Dieses Gewächshaus wurde uns von Gärtnermeister und Betriebsleiter Jens Kühn erläutert. Er erzählte uns etwas über die Anzucht der Tomaten, die Schädlingsbekämpfung und wie das Gewächshaus beheizt wird. Neben dem Gewächshaus steht eine Biogasanlage mit einem Blockheizwerk. Von dort erhält das Gewächshaus die nötige Wärmezufuhr. So eine Anlage zu sehen, war für uns sehr beeindruckend. Nach der 2-stündigen Führung durch das Gelände ging es weiter in Richtung Nordsee.








Kurz vor Büsum liegt das beschauliche Dorf Reinsbüttel. Dort nahmen wir im Gasthof Leesch unser leckeres Mittagessen ein.





Gut gestärkt, fuhren wir weiter nach Büsum, wo wir bei strahlendem Sonnenschein 2 Stunden Aufenthalt zu unserer freien Verfügung hatten. Dies wurde von uns Frauen mit einem Bummel durch die Fußgängerzone von Büsum genutzt.





Um 16 Uhr ging das Programm weiter. Wir unternahmen eine Küstenfahrt mit dem Schiff
„Ol Büsum“. Die Fahrt führte uns hinaus aus dem Büsumer Hafen, vorbei am Badestrand entlang der Küste. Die Fahrt dauerte eine Stunde. Während des Törns auf See bekamen wir Kaffee und Kuchen angeboten.






Leider ging die Fahrt viel zu schnell vorbei und wir traten wieder unseren Heimweg an. Mit einer schönen Rücktour durch Dithmarschen wurden wir schließlich alle wieder wohlbehalten in Barmstedt abgesetzt.


Wild- und Heilkräuter - Schätze der Natur

An diesem Abend begrüßte Frau Renate Poerschke 84 Frauen, die sich für das Thema Wild- und Heilkräuter interessierten. Die Barmstedter Landfrauen hatten sich mit der Tischdekoration viel Arbeit gemacht. Diverse Gläser und Vasen auf den Tischen waren mit Wildkräutern gefüllt. Wir konnten z.B. Brennnessel, Taubnessel, Giersch und Sauerampfer erkennen. Andere Kräuter wurden uns später von unserer Referentin, Frau Sonja Maier, erklärt.








Zunächst aber gab es, passend zum abendlichen Thema, Folienkartoffeln mit „Frankfurter Grüne Soße“ sowie einen leckeren Frischkäse-Kräuter-Dip. Als Beilage stand ein Schälchen mit Gänseblümchen bereit. Die musste man einfach probieren.





Frau Maier erzählte uns vom Pfarrer Kneipp, von den fünf Säulen für ein gesundes Leben:
Das Wasser, die Ernährung, die Heilpflanzen, die Bewegung und die Lebensführung. Pfarrer Kneipp sagte:” Für jede Krankheit ist mindestens ein Kraut gewachsen”.
Dann brachte uns die Heilpflanzenkunde-Führerin die Vorzüge der verschiedenen Wildkräuter nahe. Diese enthalten viele Mineralien und Vitamine. Da kann ein gewöhnlicher Blattsalat oder eine andere Gemüsepflanze nicht mithalten. Der Löwenzahn z.B. ist wegen seiner Bitterstoffe so wertvoll. Er bekommt der Leber, der Galle und der Niere gut. Man nimmt ihn als Tee zu sich oder verwendet die Blätter im Salat. Die Brennnesselpflanze hat viele Spurenelemente und 40mal mehr Eisen als Spinat. Der frische Tee wirkt harntreibend. Im Garten sorgt die Brennnessel für eine gute Belüftung des Bodens. Als Düngung für kränkelnde Pflanzen wird die Brennnesseljauche empfohlen. Zusammen mit Beinwell und Zinnkraut wird diese angesetzt und dann im Wurzelbereich eingearbeitet. Der Sauerampfer wirkt blutreinigend und hat einen hohen Vitamingehalt. Auch der bei vielen Gartenbesitzern ungeliebte Giersch hat seine guten Seiten. Sein Tee soll bei Gicht und Rheuma helfen. Er ist wie Petersilie zu verwenden. Die Kräuterexpertin referierte noch über einige andere Wildkräuter wie Ackerschachtelhalm, Spitzwegerich oder Rotstock.





In Zukunft werden wir die Wildkräuter sicher mit anderen Augen sehen und uns nicht mehr so ärgern über ein paar Gierschtriebe im Blumenbeet. Frau Poerschke bedankte sich im Namen der Landfrauen für den interessanten Abend.





Wenn der Schuh drückt

Dieses Thema interessierte viele Landfrauen. Der Saal war sehr gut gefüllt.
Frau Renate Poerschke begrüßte die Gäste und Herrn Dr. Laabs von der Fußchirurgie
des Lubinus-Clinicums in Kiel. Chirurgische Maßnahmen bilden heute den Kernbereich
der Klinik, flankiert von der modernen Physiotherapie. Weitere Infos finden Sie unter
www.lubinus-klinik.de.

Zunächst aber, wie gewohnt, wurde ein leckerer Imbiss gereicht. Diesmal gab es Reis
und Hähnchen süß-sauer.






Dann informierte uns Dr. Laabs anhand von Lichtbildern über verschiedene Arten von
Fußerkrankungen und über in Frage kommende Heilmethoden.
In einer sehr angenehmen Art sprach er über die Fußschmerzen, die viele Menschen haben.
Nach seinen Erfahrungen haben Frauen häufiger Fußprobleme als Männer. Das liegt auch an
dem Schuhwerk. Ein weiterer Grund für erkrankte Füße ist die Arthrose.
Herr Dr. Laabs zeigte uns Bilder von erkrankten, deformierten Füßen: Schwielen am Ballen;
extrem schiefer, großer Zeh; Hammerzeh. Sein Fazit: auch schwere Fälle können operiert werden.
Es folgten Bilder vom frisch operierten Fuß.





Nach dem Vortrag ergaben sich Gespräche mit unseren Landfrauen wie in einer Sprechstunde.





Die Zeit verging schnell, und doch war es fast 22.30 Uhr, als Herr Dr. Laabs den Vortrag
beendete.
Alle hatten aufmerksam zugehört und Renate Poerschke bedankte sich im Namen
der Landfrauen für diesen informativen Abend.





KreisLandFrauenTag Pinneberg 2010

Den Bericht und die Bilder von dieser gelungenen Veranstaltung finden Sie
unter "Kreisverband".


In ist, was drin ist - dicke Werbelügen

Zu diesem Thema begrüßte unsere Vorsitzende Erna Arps die Bildungsreferentin
Frau Ninette Seebode.





Nach einem leckeren Matjesessen informierte uns Frau Seebode über einige der
Raffinessen der Lebensmittelhersteller. Ihr Fazit im voraus: Glauben Sie nicht alles, was Ihnen
die Werbung verspricht. Die Hersteller versuchen alles, um das Produkt an den Mann/die Frau
zu bringen. Vier Werbefaktoren stehen im Vordergrund:
Sympathie erwecken
Humor
Überraschen
Sex
Optisch sowie akustisch will der Hersteller für sein Produkt Aufmerksamkeit erregen. Gerne
wird hier der Naturfaktor gewählt. Die Natur vermittelt Vertrauen und wir schauen nicht mehr
so intensiv auf die Zutaten- bzw. Nährwertangaben auf der Verpackung. Oft wird uns etwas
vorgegaukelt, was im Produkt nicht vorhanden ist. Vorsicht ist geboten, wenn es um Light-,
Leicht- oder Diätprodukte geht. Hat nicht schon jeder mal nach dem Blick auf die
Personenwaage überlegt, Produkte zu kaufen, auf denen es verheißungsvoll nach
„schlanker Linie“ aussieht? Doch Achtung! Dahinter könnten sich wahre Kalorienbomben
verbergen. Steht z.B. „reduziert“ auf der Verpackung, muss sich das nicht zwangsläufig auf
Zucker oder Fett beziehen. Für diese Bezeichnung muss nach dem Gesetz nur ein Inhaltsstoff
um 30% reduziert sein. Der Verbraucher wird so leicht in die Irre geführt.





Nur wenn wir das Klein gedruckte auf der Rückseite der Verpackung lesen und vergleichen,
können wir halbwegs sicher sein, die richtige Ware zu kaufen. Für den Konsumenten wäre
es sehr hilfreich, würde die so genannte „Ampelkennzeichnung“ eingeführt. Hierbei wird
gut sichtbar auf der Verpackung die „Ampel“ aufgedruckt:
grüne Farbe: empfehlenswert
gelbe Farbe : mit Einschränkungen
rote Farbe : nicht empfehlenswert.
Doch der Gesetzgeber wollte die Industrie leider nicht dazu verpflichten. Und dass die
Industrie diese Kennzeichnung ablehnt, liegt auf der Hand.
Also nehmen wir Älteren weiter unsere Lesebrille zum Einkaufen mit und versuchen,
das Richtige zu tun.






Reise nach Fulda







Dieses Mal organisierte der Verein eine Vier-Tage-Fahrt nach Fulda und in die Rhön.
42 Landfrauen waren am 02.09.2010 dabei. Zum Frühstück am Abreisetag gab es,
von der Bäckerei Saß spendierte, leckere Brötchen. Zur Kaffeepause stärkten sich
die Gäste mit selbst gebackenem Kuchen.





Im Vorfeld der Reise hatte der Vorstand zusammen mit der Firma Strunck ein
attraktives Programm zusammengestellt.
In der Barockstadt Fulda wohnten die Frauen ganz fürstlich im edlen, eleganten
Maritim-Hotel direkt am Schlossgarten. Während des Stadtrundganges
beeindruckte das berühmte Residenzschloss aus dem 18.Jahrhundert, das heute
teilweise als Rathaus genutzt wird. Dort ist auch die Fulda er Porzellan-
Manufaktur untergebracht. Am nächsten Tag wurde die romanische Michaelis-
kirche und der Dom der Stadt Fulda besichtigt. Die religiöse Bedeutung erhält
die Kirche durch das Bonifatiusgrab, das auch heute noch Ziel vieler Wallfahrer
ist. Bei schönem Wetter bewunderten die Gäste den Dahliengarten.
Eine Bustour in die Umgebung führte in die landschaftlich bergige Rhön.
Zunächst war der Kurort Bad Kissingen das Ziel. Die Kurgärten sind sehr gepflegt,
angelegt mit Springbrunnen und vielen exotischen Pflanzen. Der Reiseleiter
informierte über alles Wissenswerte der Region. Die Landfrauen hatten noch Zeit
zum Kaffee trinken und Shoppen. Am Samstag ging es nach einem reichhaltigen
Frühstück in Richtung Ralsdorf. Dort wurde die alte Stiftskirche besichtigt, deren
Gemäuer schon sehr schief ist.








Der Weg führte die Ausflügler auch an die ehemalige Grenze zur DDR.
Sehr nachdenklich stimmte sie der „Weg der Hoffnung“, der von der
„Point Alpha Stiftung“ zur Erinnerung an den Todesstreifen errichtet
wurde. Von der 950 Meter hoch gelegenen Wasserkuppe hatten die
Barmstedter Landfrauen einen wunderbaren Blick über das Bergpanorama
der Rhön.






Am Sonntag wurde die Heimreise angetreten. Einige Damen genossen noch einmal
das tolle Schwimmbad und dann ging es wieder nach Hause. In Einbeck, bekannt
durch sein Bier, wurde noch eine Pause eingelegt. Die Teilnehmer waren sich alle einig,
dass es wieder eine rundherum schöne Fahrt gewesen ist.



Erntedankfest am 05.Oktober 2010

Das diesjährige Erntedankfest feierten die Landfrauen mit einem abendlichen Gottesdienst,
der von Pastor Steenbuck geleitet wurde. Mehr als 100 Besucher nahmen in den mit
Kornähren geschmückten Kirchenbänken Platz. Der Altarraum war mit vielen verschiedenen
Feldfrüchten belegt.





Zu Beginn trugen einige Landfrauen die große Erntekrone in die Kirche.





Nach ein paar einführenden Worten durch Herrn Steenbuck zeigten Marianne Wiechers
und Susanne Hachmann einen Sketch, der von Habgier und Vermessenheit handelte.
Diese „Untugenden“ waren auch das Thema für die Predigt von Pastor Steenbuck.
Die Zufriedenheit und Dankbarkeit für das, was wir haben, sollte einen höheren Stellenwert
einnehmen. Ein rücksichtsloses Streben nach „Mehr“ macht uns nicht glücklicher.





Wir möchten heute auch „Danke“ sagen an die vielen ehrenamtlichen Helfer, die das
ganze Jahr über für die Landfrauen tätig sind; z.B. Eva Steenbuck. Sie hält die
schönsten, lustigsten und merkwürdigsten Momente in Bildern fest.

Im Gemeindehaus wurde die Feier nach dem Gottesdienst fortgesetzt. Die Landfrauen
hatten auch hier eine herbstliche Tischdekoration zusammengestellt. Marianne Wiechers
begrüßte die Gäste und überreichte die große Erntekrone an die Senioren-Residenz Waldburg.
Zwei kleinere Kronen wurden an Pastor Steenbuck sowie an Anke Brühe, der Referentin
dieses Abends, übergeben. Gebunden wurden diese Kunstwerke, wie immer, von
Frau Heike Vollstedt.
Dann ließen sich die Gäste den heißen Apfelreis und als geschmacklichen Kontrast
Schwarzbrot mit Mettwurst schmecken. Dazu wurde heißer Apfelsaft gereicht.





Gestärkt konnten die Landfrauen dann den Ausführungen von Frau Brühe zum Thema „ Apfel“
folgen. So erfuhren wir, dass der Apfel das am meisten geliebte Kernobst ist. Jeder Deutsche
verspeist etwa 100 Äpfel im Jahr, auch in Form von Mus, Saft und Gelee. Der Apfel ist
kalorienarm und gesund, da er viele Vitamine und Mineralstoffe enthält. Um den Apfel rankten
sich Symbole, Mythen und Dichtung. Frau Brühe erinnerte an den Paradiesapfel aus der Bibel,
den Reichsapfel als weltliche Macht und an Märchen wie "Schneewittchen".
Der Landfrauenverein hat sich bereits mehrfach mit diesem kernigen Obst beschäftigt, u.a.
durch die Teilnahme an der bundesweiten Aktion „gesunder Pausenapfel“.







Wir hoffen, dass nach diesen umfangreichen Informationen der Apfel künftig noch häufiger
auf dem täglichen Speiseplan zu finden ist.


Barmstedter Bauernmarkt am 16.10.2010







Leider hatten wir dieses Mal den Wettergott nicht auf unserer Seite.
Es regnete häufig und es war herbstlich kühl.
Eine große Auswahl an heimischem Gemüse sowie das Kuchenangebot
der Landfrauen lockten dann doch die Besucher auf den Markt. In unserem
kleinen Pavillon konnten sie wettergeschützt ihren Kaffee und den selbst-
gebackenen Kuchen genießen.





Ein Blickfang und Anziehungspunkt war der mit Ähren und Blumen
geschmückte Erntewagen aus Heede, der an der Marktsäule stand.
Ein Höhepunkt des diesjährigen Bauernmarktes war sicher der Auftritt der
"Wetterfee" vom NDR, Lina Reinberg. Auf dem Barmstedter Marktplatz wurde
die Moderation für das Schleswig-Holstein-Magazin aufgezeichnet. Das Thema
war nicht nur die Wettervorhersage sondern auch die Aktion “Sonnenblume”.
Es sollte die höchste Pflanze prämiert werden. Der Gewinner kam aus Elmshorn.
Seine Sonnenblume hatte die stattliche Höhe von über vier Metern.


Die "Wetterfee"
Lina Reinberg
Dipl.-Meteorologin 



Wir gratulieren zum 100. Geburtstag

Unser Mitglied, Frau Lisbeth Möller, wurde am 02.November 2010
100 Jahre alt.





Seit Gründung unseres Vereins im Jahre 1992 gehört Frau Möller dem
Landfrauenverein Barmstedt-Rantzau an.
Bei fast allen Veranstaltungen und Fahrten war sie dabei, meistens in
Begleitung ihrer Schwiegertochter Edda.





Wir schätzen Frau Möller sehr und wünschen ihr einen
schönen Lebensabend.



Mode Center "Nortex"







Am 16. November 2010 fuhren die Landfrauen um 13:00 Uhr mit zwei Bussen
der Firma Strunk nach Neumünster zu „NORTEX“. Wir hatten uns dort zu einer
winterlichen Moden schau angemeldet. Im adventlich geschmückten Café waren die
Tische schon für die Landfrauen gedeckt und wir wurden mit Kuchen und Kaffee
verwöhnt.





Dann war es Zeit für die Models, uns einen Einblick für die winterliche
Modesaison zu gewähren. Eine Moderatorin leitete die Schau und erklärte uns die
einzelnen Kreationen. Ob für den winterlichen Spaziergang oder den Theaterbesuch:
Für jeden Anlass wurde das passende Outfit vorgeführt.
Als Highlight gab es noch eine Tombola, bei der der “Weihnachtsmann” assistierte.
Drei Landfrauen gewannen Einkaufsgutscheine. Da machte das Shoppen doppelt Spaß.





Hier wurde die Mode für den festlichen Anlass präsentiert. Die Organisatoren
hatten das Thema „Das Phantom der Oper“ gewählt.





Nach der Moden schau hatten wir noch reichlich Zeit, in dem riesigen Kaufhaus
nach einer passenden Bekleidung zu suchen. Es machte viel Spaß, das eine oder andere
schöne Stück anzuziehen. Viele Landfrauen hatten zumindest eine kleine Tüte bei sich,
als der Bus sie wieder nach Hause brachte.


BINGO

Am 18. November trafen sich fast 100 Landfrauen um 19:30 Uhr im Heeder Damm,
um BINGO zu spielen. Marianne Wiechers begrüßte die Gäste und wünschte
allen viel Glück.





Zur Stärkung stand an diesem Abend ein leckeres Gyros mit Tsatziki und
Krautsalat bereit.





Und dann ging es los. Renate und Peter Poerschke hatten alles gut vorbereitet.
Es wurden die Spielkarten verteilt und Metallplättchen zum Abdecken der
gezogenen Zahlen standen auf den Tischen bereit. Peter Poerschke hatte die Regie
übernommen und teilte den Landfrauen die Spielregeln für die einzelnen
Durchgänge mit. Vor jedem Durchgang zeigte uns Renate, um welches Geschenk
gespielt wird. Sie hatte dreizehn hübsch verpackte Päckchen mitgebracht.





Den letzten Durchgang entschied Trienke Hachmann für sich. Sie konnte sich
über die Überraschungstüte, in der sich eine Halskette befand, freuen.





Es war schon fast 23:00 Uhr, als dieser unterhaltsame Abend dann doch zu Ende
ging.



Weihnachtsmarkt in Barmstedt

Vom 26. bis zum 28. November 2010 wurden von den Landfrauen
selbstgebackene Kekse und Schmalzbrote verkauft.
Auch der beliebte Moselgrog fand wieder reißenden Absatz.





Die Heiligen-Geist-Kirche als "Ort der Stille".






Drei Tage Weihnachtsmarkt sind geschafft.





Weihnachtsfeier 2010

Zur diesjährigen Weihnachtsfeier im Heeder Damm hatten die Landfrauen
am 02.Dezember 2010 eingeladen.


Die Damen für´s Finanzielle




An weihnachtlich geschmückten Tischen genossen die Besucher
Klöben, Honigkuchen sowie Wurst- und Käsebrote.





Alle waren schon gespannt auf den Auftritt von Henning und Barbara Janke
aus Wrist. Und sie wurden nicht enttäuscht. Die Inhaber des Hofladens
„Rosmarin & Kinkerlitz“ entführten die Gäste mit Wort und Ton in das
Reich der Märchen und Fantasien. Herr Janke brillierte als frei sprechender
Erzähler mit liebenswerten Geschichten, in denen der Kräuterengel Herbario
oder der pfiffige Habenichts mit dem Suppenstein vorkamen. Barbara Janke
begleitete ihren Mann dabei mit Improvisationen auf der keltischen Harfe.








Fast 110 Landfrauen erlebten eine besonders schöne und besinnliche Weihnachtsfeier.
Erna Arps vom Vorstandsteam dankte den Mitgliedern und Helfern für die
ehrenamtliche Arbeit des vergangenen Jahres. Sie betonte, dass sich der Verein
durch die Einnahmen auch im nächsten Jahr wieder anspruchsvolle Referenten
leisten könne.





"Heiße Ecke" im Schmidt´s Tivoli







Am 15.Dezember 2010 fuhren die Landfrauen mit zwei Bussen der Firma
STRUNK nach Hamburg, um im Schmidt´s TIVOLI das St. Pauli Musical
„Heiße Ecke“ zu erleben.





Am Imbiss „Heiße Ecke“ trifft sich ganz St. Pauli.
Die Pinneberger Jungs Mikie, Frankie und Pitter, das Liebespaar Straube, der
Hehler Henning, Hannelore von der Nachtschicht oder die „leichten Mädchen“
Nadja, Sylvie und Martina. Für sie alle ist die „Heiße Ecke“ ihr Marktplatz;
für 24 Stunden oder für´s ganze Leben. Hier gibt’s schnell ´ne Currywurst
auf die Hand und ´nen frechen Spruch gratis oben drauf. Lebenskünstler treffen
auf Versager und ganz normale Menschen auf ihr Schicksal.








Neun Schauspieler und Sänger übernehmen bei jeder Vorstellung über fünfzig
Rollen. Sie bieten eine temporeiche, mitreißende Bühnenshow, unterstützt vom
TIVOLI-Orchester, das 22 großartige Songs in Ohrwurm-Qualität darbietet.
Mit dieser Theaterfahrt haben sich die Organisatoren wieder etwas Besonderes
einfallen lassen.


Quelle: Gerd-Altmann/pixelio.de




Liebe Landfrauen!
Für die Weihnachtstage und zum Jahreswechsel
wünschen wir Ihnen und Ihren Familien

statt Stress - wohltuende Ruhe
statt Zeitdruck - Freizeit und Muße für Ihre Familie und Freunde
statt Termindruck - Gedanken nachhängen können und die Seele baumeln lassen.
Zeit, Kraft zu schöpfen für das neue Jahr-
für private und berufliche Pläne.

Wir danken allen Helfern, die uns dieses Jahr wieder unterstützt haben und
wünschen frohe Weihnachten und ein gesundes Neues Jahr.