Berichte 2019

Das Jahr geht zu Ende

Weihnachtsgruß
Foto: Gerd-Altmann-pixelio.de

Liebe Landfrauen!

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ein geruhsames Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.

Wir bedanken uns bei allen Helfern, die uns in diesem Jahr wieder

so tatkräftig unterstützt haben.

Es wäre schön, wenn es Ihnen auch weiterhin bei den Landfrauen gefällt und Sie wieder zahlreich an den Veranstaltungen und Ausfahrten teilnehmen würden.

 

Der Vorstand

 

Ute Tietjen und Helga Kuczorra

 

i.A.: Gudrun Greßmann


Weihnachtsfeier am 12.12.2019

Die Landfrauen hatten die Tische schön weihnachtlich geschmückt. Lichterketten und viele Teelichter verbreiteten eine festliche Atmosphäre.

Mit 140 Personen war der „Heeder Damm“ schon sehr gut besucht. Ute Tietjen vom Vorstand begrüßte die Mitglieder, die Gäste und die Ehrengäste.

Die Bürgermeisterin, Frau Döpke, der Bürgervorsteher, Herr Runge, und die Bürgermeisterin von Ellerhoop, Frau Uhl, hatten sich die Zeit genommen, an der Weihnachtsfeier der Landfrauen teilzunehmen. Anschließend trugen drei Damen ein Gedicht von Joseph von Eichendorff vor:

 

„Markt und Straßen stehn verlassen

still erleuchtet jedes Haus

sinnend geh ich durch die Gassen

alles sieht so festlich aus,“

 

und drei weitere Strophen dieses schönen Weihnachtsgedichtes.

Das Abendessen mit Rouladen und leckeren Beilagen war sehr schmackhaft und das Eis zum Nachtisch rundete das Menü kulinarisch ab.

Anschließend unterhielt die Gruppe „Floitje Piepen“ die Landfrauen mit hoch- und plattdeutschen Liedern und Gedichten.

Aber auch gemeinsam wurden ein paar alte Weihnachtslieder gesungen.

 

Am Ende der Veranstaltung bedankte sich Ute Tietjen bei den Musikern und wünschte allen einen guten Heimweg.


Goslar vom 05. - 06.12.2019

Am 5. Dezember 2019 fuhren wir mit 51 Frauen und dem Strunk Bus (und Fahrer Rüdiger) Richtung Goslar zum Weihnachtsmarkt.

Die Fahrt verlief ruhig (kleiner Stau Burgwedel) und zwischendurch gab es eine kleine Stärkung in Form von Kaffee, Wurst- und Käsebrötchen.

Um 13.30 Uhr im Hotel "Der Achtermann" angekommen, gab es ein verspätetes Mittagessen als Buffet. Lecker!

Es gab jede Menge „Stehrümchens“ oder auch „Staubfänger“. Glögg- und Punschbuden, Würstchen- und Fettgebackenes, Spielzeug, Lichterhäuschen, ein Chor und heimelige Tannenwäldchen mitten in der Stadt.

Gegen 22.00 Uhr machten sich die meisten Damen auf den Heimweg zum Hotel. Dort saßen sie noch in gemütlicher Runde ein bisschen im Rittersaal des Hotels ( ehemaliger Turm der Stadtmauer).

 

Am nächsten Morgen gab es ein leckeres Frühstück. Mit Sekt! Um halb 10 machten wir uns in 2 Gruppen auf zur Stadtführung. Eine Gruppe wurde von Bettina Fritzsche geführt. Sie erzählte uns die über tausendjährige Geschichte von Goslar. Zusammen mit dem ergiebigen

Silberbergbau begründete der Erzabbau den schon frühen Wohlstand des Gebietes.

Auf der Rückfahrt, 14.30 Uhr, waren alle sehr müde und wir haben Weihnachtslieder und Schlager gehört. Renate bekam ein kleines Dankeschön. Alle bekamen einen kleinen Nikolaus. Rüdiger fuhr mit uns, statt auf der A7 im Stau zu stehen, noch durch Hamburg.
Um 19.00 Uhr waren wir wieder in Barmstedt am Seeparkplatz.


Es war, trotz des schlechten Wetters, eine sehr schöne Weihnachtsausfahrt.


Weihnachtsmarkt vom 29.11. - 01.12.2019

Der beliebte Moselgrog der Landfrauen fand wieder reißenden Absatz. Das Schmalzbrot war sehr lecker, und die vielen gespendeten Kekse waren restlos ausverkauft.

Vielen Dank, auch an dieser Stelle, für die helfenden Hände beim Auf- und Abbau des Standes.

Und vielen Dank an die vielen Keksbäckerinnen und Helferinnen beim Verkauf an den drei Markttagen. Ohne euch wäre das alles nicht möglich.


"Bingo- Abend" am 14.11.2019

Auch in diesem Jahr war das Interesse am „Bingo“ groß. Helga Kuczorra vom Vorstand konnte 93 Personen begrüßen.

Zunächst informierte sie die Anwesenden darüber, dass Ingrid Vollert vom Vorstand verstorben war. Mit einer Schweigeminute gedachten alle der beliebten Landfrau.

 

Anschließend gab es ein leckeres Rübenmus mit Kassler und Kochwurst.

Doch nun sollte es losgehen mit dem „Glücksspiel Bingo“. Renate Poerschke hatte viele Präsente besorgt und hübsch eingepackt. Ihr Mann Peter zog die jeweiligen Zahlen, die die Landfrauen bei Übereinstimmung mit kleinen Plättchen auf ihren Spielkarten abdeckten.

Es dauerte jeweils nicht lange, bis jemand „Bingo“ rief und das Präsent überreicht wurde. In der letzten Runde wurde wieder um ein Überraschungsgeschenk gespielt. Diesmal hatte es Heike Vollstedt gewonnen. Sie freute sich über einen Adventskalender mit Süßigkeiten und einen Wasserball für die nächste Badesaison.

Der Abend war schnell vergangen und die Landfrauen sind schon gespannt auf den „Bingo-Abend“ in zwei Jahren.


Bauernmarkt am 20.10.2019

Wie in jedem Jahr auf dem Bauernmarkt verkauften die Landfrauen in ihrer schön geschmückten Hütte selbst gebackenen Kuchen und Kaffee.

Obwohl die Mitglieder sehr viele Kuchen gespendet hatten, waren bereits am frühen Nachmittag alle verkauft.

 

Der Vorstand bedankt sich auch auf diesem Wege bei den Bäckerinnen und den anderen fleißigen Helfern für den Auf- und Abbau der Hütte und des Pavillons.



Erntekrone für das Seniorenheim am 17.10.2019

Wie auch schon in den vergangenen Jahren wurde die Erntekrone an das Seniorenheim am Rantzauer See übergeben.

Im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes, der von Frau Pastorin Stümke geleitet wurde, trugen die Landfrauen das Erntesymbol in das Foyer.

In diesem Jahr nahmen besonders viele Heimbewohner an dem Gottesdienst teil. Gemeinsam wurden mehrere Kirchenlieder gesungen, begleitet von Frau Pünner am Klavier. Anschließend bedankte sich Herr Merker, der Geschäftsführer der Einrichtung, ganz herzlich bei den Landfrauen für die schöne Erntekrone, die kurz nach dem Gottesdienst bereits, für alle gut sichtbar, aufgehängt wurde.

Anschließend saß man noch gemütlich bei Kaffee und Kuchen zusammen.


Erntedankfeier am 01.10.2019

Einige Wochen zuvor wurde das Korn für die Krone geschnitten. Die Landfrauen fuhren zu verschiedenen Feldern, damit sie möglichst viele Getreidearten verarbeiten konnten. Es wurden kleine Bündel zusammengelegt, und Petra Lindemann band diese gekonnt um das Kronengestell. Zur Belohnung gab es für die Helfer leckeren Kuchen und Kaffee.

Am Tag des Erntedankfestes wurde die schöne Erntekrone am Abend von Susanne Hachmann und Margrit Strunk in die Kirche getragen. Begleitet wurden sie von einer Gruppe Landfrauen in ihrer blauen Tracht. Dies ist immer ein sehr feierlicher Moment.

Zunächst begrüßte Ute Tietjen vom Vorstand der Landfrauen die Anwesenden in der Kirche. Anschließend übernahm die Pastorin, Frau Held, die Gestaltung des Gottesdienstes. Sie zeigte sich erfreut darüber, wie durch die Landfrauenaktivitäten Brauchtum erhalten wird. Sie bat die Anwesenden um eine kurze Zeit des Schweigens, und es wurde wirklich mäuschenstill.

Die von den Landfrauen eingesammelte Kollekte soll an den NABU Barmstedt gespendet werden. Der Betrag wurde, wie in jedem Jahr, aus der Vereinskasse aufgerundet. Im Gemeindehaus gab es nach dem Gottesdienst für alle ca. 100 Gäste eine leckere Kartoffelsuppe.

Die Landfrauen hatten als Referentin Frau Lohmann vom NABU eingeladen. Sie wies auf viele Dinge hin, die den Insekten das Leben schwer machen. Auch die Landwirtschaft trägt einen Teil dazu bei. Die Vielfalt der Pflanzen ist leider nicht mehr vorhanden, und so fehlt die Nahrungsgrundlage. Wir wissen alle, wie wichtig Insekten und Bienen sind und doch tun wir zu wenig um ihr Überleben sicherzustellen. Mit einem kleinen Präsent bedankte sich Ute Tietjen bei Frau Lohmann für den informativen Vortrag.


"Schusterstadt Barmstedt" am 12.09.2019

Knapp 100 Personen konnte Helga Kuczorra vom Vorstand begrüßen. Ein Dankeschön ging gleich an die Barmstedter Bastelgruppe, die wieder sehr fleißig war und die Tische schön geschmückt hatte.

Als abendlichen Imbiss gab es leckere Kohlrouladen mit Petersilienkartoffeln.

Jetzt freuten sich alle auf den Referenten des Abends, Peter Steenbuck. Der fundierte Barmstedt-Kenner hat schon häufig Bildervorträge gehalten und auch Stadtführungen geleitet. Er hat bereits vier Bücher über Barmstedt veröffentlicht, davon zwei in Zusammenarbeit mit der Buchhändlerin und Autorin Claudia Kollschen. Der Titel seines heutigen Vortrages: “De Barmstedter Schoosteree“.

Das Symbol für die lange Tradition der Schuhmacherei in Barmstedt ist der „Schusterjunge“, der seit vielen Jahren an der Ecke Bahnhofstrasse / Reichenstrasse steht. Schon 1736 gab es im Ort überdurchschnittlich viele Schuhmacher. Es hatte sich wohl herumgesprochen, dass man nur hier lernen konnte, wasserdichte Seestiefel herzustellen. Diese waren so begehrt, dass sie bis nach Amerika exportiert wurden. Auch die „Helgoländer Fischerwathose“ wurde in Barmstedt hergestellt. Sie ist heute noch zu sehen im Barmstedter Museum.

 

Herr Steenbuck zeigte Fotos mehrerer Schuhmacherfamilien und auch deren Häuser, in denen die Werkstätten untergebracht waren. Um 1900 gab es in Barmstedt fünf Schuhfabriken: Lüdemann, Rotermund, Rickert, Kopitschke und Gabor. Von den einst vielen kleinen Schuhmacherbetrieben ist nur noch eine übrig: die Werkstatt von August Storjohann an der Brunnenstrasse.

Auch Herr Steenbuck selbst stammt aus einer Schuhmacherfamilie. Seinerzeit durfte er bei seinem Onkel, Willi Thomsen, selbst einen Kinderschuh in Handarbeit fertigen. Es blieb jedoch bei dem einen Exemplar; es fehlte ihm an Geduld für einen zweiten Schuh. Er ließ sich lieber zum Drogisten ausbilden.

Helga Kuczorra bedankt sich für den informativen und interessanten Vortrag.

Auch Eva Steenbuck erhielt ein kleines Präsent für ihre Fotoarbeiten. 



Ausfahrt nach Kiel am 04.09.2019

An diesem Morgen sind wir, gefühlt noch vor dem Aufstehen, losgefahren. Früh um 7.00 Uhr sind wir mit 55 Frauen Richtung Kiel gefahren. Für hungrige Damen hatte Gerdi Sass für jeden ein Hörnchen für die Fahrt gesponsert. Vielen Dank dafür.


Auf dem 1. Programmpunkt stand der Radiosender R.SH. Herr Clasen war erst doch etwas schockiert über so viele Damen; aber er erklärte sehr ausführlich. Da die Räumlichkeiten nicht sehr groß waren, drittelten wir uns. Gruppenweise wurden wir auch über die zwei anderen Sender, RADIO BOB und Delta Radio, informiert und durch ihre Studios geführt. Die jeweils anderen Gruppen durften in der Zwischenzeit den Citti-Park unsicher machen. Dort konnte man einen Kaffee trinken oder ausgiebig shoppen.


Renate Poerschke hatte diese Ausfahrt organisiert und bedankte sich im Namen der Landfrauen mit einem Präsentkorb für die umfangreiche Führung.

Als 2. Programmpunkt fuhr uns Wolfgang mit dem Strunk Bus nach Missunde an der Schlei, wo wir eine Fahrt mit der „Wappen von Schleswig“ über Ulsnis nach Schleswig machten. Im Bus bekamen wir als Snack einen Apfel. Auf dem Schiff gab es leckere Torte und Kaffee. Es war windiges, aber warmes Wetter. Erst zum Ende der Tour fing es an zu regnen.

Der 3. Programmpunkt führte uns nach Geltorf. Dort hatte Max Drews im „Reimer`s Gasthof" ein Schnitzel-Büfett für uns vorbereitet. Mmmhhhh, lecker.

Um 19:30 Uhr traten wir die Heimreise an. Es war ein sehr schöner, informativer, aber auch langer Tag.

Ein herzliches Dankeschön an Gerdi Sass für die gespendeten Hörnchen.  



"Ein Landarzt zum Verlieben" am 08.08.2019

Der erste Abend im zweiten Halbjahr stand ganz im Zeichen der Literatur. Die Landfrauen hatten die Autorin Heike Denzau aus Wewelsfleth zu einer Lesung eingeladen. Frau Denzau schreibt überwiegend Krimis; aber heute hatte sie einen etwas sanfteren Roman mitgebracht: „Ein Landarzt zum Verlieben.“ 70 Damen hatten sich für den Leseabend angemeldet.

Nachdem sich alle mit einem warmen Hühnerfrikassee gestärkt hatten, begann die Referentin mit ihrer Lesung. Mit ihrer ruhigen, warmen Stimme zog sie die Zuhörer in ihren Bann. Sie stellte so nach und nach die Akteure ihres Romans vor. Da ist Isa, die Erzählerin, die Medizin studiert und zur Zeit in der bestimmten Landarztpraxis arbeitet; der alte Landarzt, der aus Krankheitsgründen von einem jüngeren Landarzt, dem Dr. Aaron Berner, vertreten wird. Und dieser Dr. Berner lässt Isa`s Herz höherschlagen.  Sollte diese Geschichte doch noch mit einem happy-end für die 28-jährige enden? Nach einer kurzen Pause las Frau Denzau noch ein paar ausgewählte Kapitel aus ihrem Buch.

Anschließend konnten die Landfrauen verschiedene Bücher erwerben, die Frau Denzau mitgebracht hatte. „Marschfeuer“, „Tod in Wacken“, „Opa will ans Nordkap“, um nur  einige zu nennen.


Ingrid Vollert vom Vorstand bedankte sich bei der Autorin für den gelungenen Leseabend.


"Fahrradtour" am 29.06.2019

Bei sehr sommerlichen Temperaturen machten sich die Landfrauen mit ihren Rädern auf den Weg in die nähere Umgebung. Die Beverner Landfrauen hatten eine schöne und abwechslungsreiche Strecke ausgesucht. Renate Tonder hatte die Führung der Gruppe übernommen.
Den ersten Stopp legten die Radler bei Petra Lindemann in Heede ein. Bei der Floristin gab es gleich eine kleine Erfrischung für die Damen.
Weiter in Richtung Bevern wurde bei Familie Wieschendorf die nächste Pause eingelegt. Hier wurden diverse, von Herrn Wieschendorf gefertigte, Holzschnitzereien bewundert. Gemütlich unter Sonnenschirmen sitzend, wollten die Damen gar nicht mehr weiter.

Renate Tonder mit einem geschnitzten Pilz bei Familie Wieschendorf. 


Doch die Feuerwehr in Bevern wartete schon auf die Landfrauen. Hier erklärte Herr Stefan Timm den Damen Allgemeines über die Feuerwehr sowie über die Vorgehensweise bei einem Alarm. Renate Tonder wurde auf die Schnelle mit einer Uniformjacke und einem Helm ausgestattet.
Nach dem Besuch bei der Feuerwehr Bevern freuten sich die Radler auf das im Gemeindehaus aufgebaute Tortenbüfett.

Hier hatte Renate Tonder die Tische mit Blumen vom Wegesrand geschmückt, sehr dekorativ.

Ein besonderer Hingucker war die Torte von Maggi Bonnhoff. Sie hatte sie mit dem Schriftzug „Radtour 2019“ versehen. Eine tolle Idee.

Nach diesem erlebnisreichen Nachmittag machten sich die Landfrauen auf den Heimweg.


"Rhododendron und Baumschule" am 13.06.2019

Mit einem Frühlingsgedicht begrüßte Ute Tietjen vom Vorstand die 66 angemeldeten Landfrauen.  Dieses Mal waren die Tische mit verschiedenen, bunten Schmetterlingen und Gräsern dekoriert. Zum Abendessen gab es leckeren Kartoffelsalat und Würstchen.

Anschließend begann Herr Holger Hachmann, Inhaber der Firma „Rhododendron Hachmann“ mit seinem Vortrag über diese facettenreiche Pflanze. Die Leidenschaft „Rhododendron“ besteht bei der Firma Hachmann bereits seit 90 Jahren. Schon der Großvater und der Vater hatten sich der Züchtung von Rhododendronpflanzen verschrieben.


Die Firma Hachmann ist sehr erfolgreich und wurde 2016 mit der Georg Arends Medaille ausgezeichnet. Bevor eine neue Züchtung zufriedenstellend blüht, dauert es fünf bis sechs Jahre. Es gibt bei Hachmann heute ca. 800 verschiedene Sorten dieser Blütenbüsche, die auf 20 ha Land angebaut werden.

Der Rhododendron wächst nicht nur im Halbschatten, es kann durchaus ein sonniger Standort sein. Der Heimatstandort ist Nordindien; von daher ist er an die Sonne gewöhnt. Aber er mag einen sauren Boden, ph-Wert bei 4,5 und lockere Pflanzerde. Zweimal im Jahr sollte gedüngt werden. Eine gesunde Pflanze ist nicht so anfällig für Schädlinge.


In dem 8000 qm großen Schaugarten in Barmstedt können sich Interessierte an der bunten Vielfalt erfreuen. Die Mitarbeiter vor Ort geben gerne Tipps beim Kauf und zur Pflege der Pflanzen. Zum Ende des Vortrages ging Herr Hachmann noch auf die Schädlinge ein, die der Pflanze zu schaffen machen. Die Landfrauen freuten sich über einige nützliche Ratschläge zur Bekämpfung der Plagegeister.

Mit einem kleinen Präsent bedankte sich Ute Tietjen für den interessanten Vortrag.


Tagesfahrt nach Hamburg am 29.05.2019

Mit dem großen XXL-Bus von der Firma Strunk-Reisen ging es bei Frühlingswetter nach Hamburg. 57 Landfrauen waren dabei.
Auf dem Weg nach Finkenwerder stieg in Othmarschen der Stadtführer, Herr Michel Schönfeld, zu. Mit einer netten Ansprache begrüßte er die Damen aus Barmstedt.  Herr Schönfeld erzählte nicht nur viel über das heutige Hamburg; auch das Geschichtliche kam nicht zu kurz.

 

An der Elbchaussee wurden der schöne Baumbestand und die interessanten Bauten bewundert. Relativ zügig ging es durch den Elbtunnel auf die andere Seite der Elbe. Im Alten Land beeindruckten die weitläufigen Obstplantagen. Am riesigen Gelände von „Airbus“ vorbei führte der Weg dann zum Restaurant „Finkenwerder Elbblick“. Hier gab es für die Landfrauen Kaffee und leckeren Kuchen.

Das nächste Ziel der Ausfahrt war die Hafencity und die Elbphilharmonie. Doch bis dahin mussten die Ausflügler noch etwas Geduld haben. Durch hohes Verkehrsaufkommen ging es  nur sehr langsam vorwärts und sie kamen ca 1 Stunde später als geplant an.


Riesige Rolltreppen führen in die achte Etage auf die „Plaza“, eine Aussichtsplattform rund um das Gebäude.

Für einen Bummel in der City war es schon zu spät geworden und so ging es auf direktem Weg nach Haseldorf zum Abendessen in den „Haseldorfer Hof“.

Nach dem sehr leckeren Essen mit Vor- und Nachspeise brachte Rolf Strunk die Landfrauen wieder sicher nach Hause.


"Fit im Alter" am 16.05.2019

Gut besucht war an diesem Abend der Heeder Damm. Ingrid Vollert vom Vorstand konnte 100 Landfrauen und Gäste begrüßen. Passend zum
Thema „Gesund und fit im Alter“ waren die Tische mit unterschiedlichen Sport- und Gymnastikgeräten dekoriert. Es lagen dort u.a. Tischtennisschläger, Igelbälle, Springseile und Hanteln.

Frau Katja Krane von der Privilegierten Apotheke Barmstedt sowie mehrere ihrer Mitarbeiterinnen begleiteten die Referentin, Frau Wommelsdorf. Für jeden der Anwesenden gab es eine kleine Tüte mit Info-Material über Homöopathie und die 12 Schüßler-Salze.  Zunächst stärkten sich alle mit einer leckeren Spargelcremsuppe mit feinen Klößchen.

Kurzweilig informierte Frau Wommelsdorf anschließend über die verschiedenen Möglichkeiten für den Einsatz von Schüßler-Salzen.  Sind die Zellen im menschlichen Körper optimal mit den Mineralsalzen versorgt, sollte schon bald eine Besserung der Beschwerden erfolgen. Für entzündliche Erkrankungen, allgemeine Erschöpfungszustände, Erkrankungen des Bewegungsapparates oder eine Bindegewebsschwäche gibt es jeweils das passende Mittel. Damit man auch das richtige Medikament auswählt, ist eine vorherige Beratung zu empfehlen.

Helga Kuczorra und Ingrid Vollert bedankten sich für den informativen Vortrag.


Maifeier am 01.05.2019

Die diesjährige Maifeier erinnerte stark an die Veranstaltung im letzten Jahr. 2018 mussten die Aktivitäten wegen des schlechten Wetters in das Rathaus verlegt werden. Immerhin konnte in diesem Jahr alles auf dem Marktplatz stattfinden. Aber es war wieder sehr kalt und windig.

Die Landfrauen hatten eine 23 Meter lange Girlande und einen Kranz mit etwa 2 Metern Durchmesser gebunden. Mit Unterstützung von Jörg Pingel und Rami Jandali wurde die Girlande um einen Stamm aus Kunststoffmaterial gewickelt. Vielen Dank an die Helfer und Helferinnen.

Zu den Klängen des Spielmannszuges Hörnerkirchen stellte die Feuerwehr Barmstedt mit ihrer Drehleiter den riesigen Maibaum auf.
Helga Kuczorra vom Vorstand der Landfrauen und die Bürgermeisterin, Frau Döpke, begrüßten die Besucher, die allen Wetterkapriolen zum Trotz, wieder sehr zahlreich erschienen waren.

Während die Landfrauen kleine Becher mit Maibowle verteilten, zeigte die Trachtengruppe Pinnau-Elbmarschen den Zuschauern einige historische Tänze. Anschließend begeisterte die Singgruppe aus Barmstedt mit ihren Frühlings- und Mailiedern.

Wie in den letzten Jahren auch, zeigte zum Abschluss die Hip-Hop-Jugend ihr Können. Alle Akteure ernteten viel Beifall für ihre Darbietungen.

Vielen Dank an Herrn Jürgen Tiedemann, der wieder ein paar seiner Oldtimer auf dem Rathausvorplatz ausgestellt hatte.

Viel Zuspruch fand die vom Restaurant „Zum alten Markt„ gelieferte Erbsensuppe, die zum Schluss von den Landfrauen ausgegeben wurde.


Frauenfrühstück am 06.04.2019

Die Tische im Heeder Damm waren schön im maritimen Stil geschmückt, dekoriert mit blauen Servietten in Schiffsform sowie mit Muscheln, Fischen und Strandgut.

Ute Tietjen vom Vorstand begrüßte die zahlreichen Gäste mit einem Frühlingsgedicht und gab anschließend das Büfett frei.

Während die Damen sich die Köstlichkeiten schmecken ließen, baute Herr Cordts schon mal sein Equipment auf. Er wollte ja später über das Wattenmeer referieren.

Das Wattenmeer, das seit 2009 Weltkulturerbe ist, bietet Raum für unzählige  Lebewesen. Naturgewalten und Stürme veränderten im Laufe der Jahrzehnte die Küste. Die Abbruchkanten an der Steilküste sind geschichtliche Zeugen. Gut sechs Stunden dauert es jeden Tag, bis die Flut das Wasser an den Strand spült bzw bis Ebbe das Wasser wieder vom Strand wegspült. Dann ist der Meeresgrund wieder sichtbar. Man kann Priele sehen, viele Wattwürmerhaufen, Schnecken und Muscheln.

 

Eine Wattwanderung sollte man nur mit einem erfahrenen Wattführer unternehmen. Ein besonderes Thema waren die Inseln und die Halligen im Wattenmeer. Hier sind größere Flächen als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Die Silbermöwe, der Goldregenpfeifer, der Strandläufer oder der Austernfischer sind nur einige der Vogelarten, die hier an der Küste ihren Lebensraum gefunden haben.

Wer gedacht hat, dass ein Vortrag über das Wattenmeer langweilig sein könnte, hatte sich getäuscht. Kurzweilig und humorvoll kommentierte Herr Cordts seine vielen Bilder.

Mit einem kleinen Präsent bedankte sich Ute Tietjen für den gelungenen Vortrag. Zum Schluss konnten sich die Landfrauen an einem kleinen Bücherflohmarkt noch mit unterschiedlichem Lesestoff versorgen.


"Graue- Erbsen-Essen" am 06.03.2019

80 Landfrauen wurden von Ingrid Vollert vom Vorstand herzlich begrüßt. Mit glitzernden Masken und Papierschlangen hatten die Landfrauen die Tische schön geschmückt.

Zum Dank für ihre langjährige Tätigkeit beim An- und Abmelden der Mitglieder vor den Veranstaltungen erhielt Erna Arps eine schöne Orchidee.

Nun war das Büfett eröffnet und alle ließen sich das beliebte Faschingsessen schmecken. Davon kann man nicht genug kriegen.

Unter erwartungsvollem Klatschen der Landfrauen kam dann Herr Portalla mit seiner Drehorgel in den Saal. Er unterhielt die Gäste mit lustigen Geschichten und Liedern von seiner Drehorgel. Zu bekannten Melodien wurde geschunkelt, geklatscht und mitgesungen. Spontan fanden sich ein paar Frauen, um im Chor ein paar Strophen zu singen.

Zum Ende des Abends probierten noch drei Landfrauen die Technik an der Drehorgel aus. Das klappte sehr gut und einige Damen wagten noch ein Tänzchen.

Ingrid Vollert bedankte sich bei Herrn Portalla und wünschte allen einen guten Heimweg.


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